8 häufige Fischkrankheiten

Fischkrankheit

Mögliche Ursachen für Fischkrankheiten

Fischkrankheiten können verschiedene Ursachen haben. Eine wäre beispielsweise die Einschleppung von Krankheiten durch bereits infizierte Fische. Es können aber auch bereits im bestehenden Aquarienwasser potentielle Krankheitserreger vorhanden sein, die für gesunde Fische normalerweise keine Gefahr darstellen. Sobald das Immunsystem der Fische jedoch geschwächt ist, sind sie auch anfällig für ebendiese Erreger. Auslöser hierfür kann beispielsweise Stress sein, der beispielsweise durch schlechte Umweltbedingungen oder auch Sozialstress hervorgerufen werden kann. Schlechte Umweltbedingungen können beispielsweise auf fehlende Teilwasserwechsel oder auch Überbesatz zurückgeführt werden. Und auch die Paarungszeit bedeutet Stress. Sollten Ihre Frische erkrankt sein, behandeln Sie den gesamten Fischbestand und setzen Sie nicht einen einzigen Fisch in Quarantäne.

Behandlung von Fischkrankheiten

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Fische krank sind, informieren Sie sich bei einem Zoofachhändler Ihres Vertrauens, einem Fachtierarzt für Fische oder auf unserer Tetra-Homepage. Nach einer eingängigen Beratung sollten Sie das erworbene Mittel genauestens nach Dosierungs- und Behandlungsanweisung des Beipackzettels anwenden. Bereits ein Teilwasserwechsel kann helfen, die Konzentration der Krankheitserreger im Wasser zu senken. Nachfolgend erläutern wir 8 häufige Fischkrankheiten:

1. Krankheit: Karpfenläuse

Symptome Bei Karpfenläusen (Argulus) handelt es sich um parasitische Kleinkrebse, die hauptsächlich in Gartenteichen auftreten und je nach Art meist zwischen 4 und 12 mm groß. Sie setzen sich von außen an den Fisch, heften sich an dessen Haut und ernähren sich von seinem Blut. Mit einem kleinen Giftstachel können sie Gift injizieren, welches den Blutfluss anregt und die Gerinnung verhindert. Karpfenläuse lösen durch ihre kontinuierlichen Bewegungen an und in der Haut des Fischs sekundäre Entzündungen aus, die sich in Form von roten Entzündungsherden äußern. Die eigentliche Gefahr besteht hierbei in der Möglichkeit einer bakteriellen Infektion, die sogar lebensgefährlich sein kann. Ursachen  Karpfenläuse sind in der Regel ein eingeschlepptes Problem. Sie werden entweder durch Eier, die sich an neu eingesetzten Wasserpflanzen befinden, oder durch das Einsetzen bereits befallener Fische übertragen. Karpfenläuse befallen die Teichfische, indem sie sich mittels ihrer Saugnäpfe an die Haut heften. Folglich beginnen sie, mit ihrem Stechrüssel Gewebsflüssigkeit und Blut aufzusaugen. Wenn die Fischkrankheit Karpfenlaus nicht behandelt wird, kann sie insbesondere für die Fischbrut problematisch werden. Behandlung Karpfenläuse sind für größere Fische grundsätzlich nicht lebensbedrohlich. Für kleine Fische können sie allerdings schon gefährlich werden. Wichtig ist daher eine schnelle Bekämpfung der Karpfenläuse, damit die Verbreitung nicht voranschreitet und nicht so viele Eier gelegt werden. Zu beachten ist, dass sich Karpfenläuse nur zur Nahrungsaufnahme am Fisch aufhalten und sich ansonsten vorwiegend im Pflanzendickicht befinden. Karpfenläuse können mit rezeptpflichtigen Mitteln oder aber auch mittels freiverkäuflicher, im Zoofachhandel erhältlicher Mittel behandelt werden.

2. Krankheit: Haut- und Kiemenwürmer

Symptome Hautwürmer (Gyrodactylus) und Kiemenwürmer (Dactylogyros) leben sowohl auf der Haut als auch in den Kiemen und sind normalerweise mit bloßem Auge nicht erkennbar. Da Hautwürmer die Schleimhäute befallen, produzieren diese bei starkem Befall auch viel Schleim. Hierdurch können Hauttrübungen die Folge sein. Wenn ein besonders starker Befall vorliegt, kann dies zu einer Sekundärinfektion führen, die sich manchmal durch blutunterlaufene Stellen an der Haut der Fische äußern. Weitere Symptome können eine verstärkte Atmung sein, wenn die Kiemen befallen sind, sowie eine untypische Schwimmbewegung, beispielsweise ein Schießen durch das Becken oder ein Scheuern an der Dekoration. Ursache Kiemenwürmer sind ein eingeschlepptes Problem, das mit neuen Pflanzen in das Aquarium gebracht werden kann. Denn auf diesen können sich bereits gelegte Eier befinden. Eine weitere Ursache können aber auch neue Fische darstellen. Hautwürmer dagegen sind lebendgebährend. Eine Ursache für Hautwürmer können unter anderem eine schlechte Wasserqualität oder aber auch viele Fische, die auf zu kleinem Raum zusammen leben.
Behandlung Da Hautwürmer lebendgebährend sind und Kiemenwürmer Eier legen, erfordern sie jeweils eine unterschiedliche Anzahl der Behandlungen. Zu beachten ist bei der Behandlung, dass bei Hautwürmern (Gyrodactylus) eine einmalige Behandlung ausreichend ist. Kiemenwürmer (Dactylogyros) dagegen müssen mehrfach behandelt werden, weil die gelegten Eier nach und nach schlüpfen und eine Behandlung erst bei geschlüpften Parasiten möglich ist. Aus diesem Grund muss sie nach wenigen Wochen wiederholt werden, um sicherzustellen, dass alle Parasiten erfolgreich bekämpft werden. Tipp: Sie können zum einen mit rezeptpflichtigen Medikamenten nach Anweisung des Tierarztes behandelt werden. Zum anderen können Sie aber auch freiverkäufliche Mittel wie Tetra Medica TremaCestoNemaEx im Zoofachhandel erwerben. Auch letzteres muss genauestens nach der Dosierungsanleitung eingesetzt werden.
Tetra Medica TremaCestoNemaEx
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3. Krankheit: „Ichthyo“/ Weißpünktchenkrankheit/ Pünktchenkrankheit/ Grießkörnchenkrankheit

Symptome Die Weißpünktchenkrankheit (Ichthyophthirius multifiliis) wird auch „Ichthyo“, Pünktchenkrankheit oder auch Grießkörnchenkrankheit genannt. Es handelt sich dabei um eine in Aquarien weit verbreitete Krankheit. Zudem kann diese auch zu einer der am häufigsten auftretenden Außenparasiten gezählt werden. Erwachsene Parasiten erzeugen auf dem Körper des Fisches Hautreaktionen, die sich in Form von weißen Pünktchen äußern. Je nach Intensität kann es auch so aussehen, als sei der Fisch mit Grieß übersät. Eine Folge dieser Entzündung ist, dass sich die erkrankten Fische an der Aquarieneinrichtung scheuern, dass sie weniger fressen und sich zudem von dem Schwarm absondern. Auch eine verstärkte Atmung und Schleimproduktion sind kennzeichnend für die Weißpünktchenkrankheit. Ursache Die Weißpünktchenkrankheit wird besonders häufig durch bereits erkrankte Fische eingeschleppt, die zum Zeitpunkt des Einsetzens noch nicht die für die Krankheit charakteristischen weißen Punkte aufweisen. Die Ursache dieser Krankheit ist auf den Erreger „Ichthyophthirius multifiliis“ zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um einen Hautparasiten: Er lebt auf der Haut und nistet sich in sie ein. Wenn der Erreger das „erwachsene Stadium“ beendet hat, fällt er ab und sucht sich einen Untergrund (Pflanzen, Holz oder ähnliches) zum Anheften. Am Boden entwickeln sich kleine Zysten, in welchen durch die Vierteilung die Tochterzellen entstehen. Sobald die Zysten aufbrechen, verlassen die Tochterzellen diese und suchen sich einen neuen Wirtsfisch. Die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch, denn bereits das Einschleppen eines einzigen Parasiten kann durch die rasante Vermehrung innerhalb kürzester Zeit zu einem Massenbefall führen.
Behandlung Der Parasit der Weißpünktchenkrankheit durchläuft verschiedene Stadien im Entwicklungszyklus. Dies hat auch Auswirkungen auf die Behandlung. Beachten Sie bei der Behandlung jedoch aufgrund der verschiedenen Entwicklungsstadien des Parasiten auch die Dosierungsanleitung einschließlich der Wiederholungsanleitung. Tipp: Ein wirksames, freiverkäufliches Mittel zur Behandlung der Fischkrankheit Weißpünktchenkrankheit ist das Tetra Medica ContraIck. Es handelt sich hierbei um ein Medikament für Süßwasserfische, das bei der Weißpünktchenkrankheit sowie anderen Haut- und Kiemenparasiten wie Trichodina und Chilodonella angewendet werden kann.
Tetra Medica ContraIck Plus
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4. Krankheit „Kiemenfäule“

Symptome Unter der Fischkrankheit Kiemenfäule (Branchiomykose) werden unter Aquarianern unterschiedliche Infektionen verstanden, welche zur Zerstörung der Kiemen führen können. Die „Kiemenfäule“ wird durch den Pilz Branchiomyces hervorgerufen und ist glücklicherweise eine äußerst seltene Erkrankung bei Teichfischen. Sie tritt in der Regel nur bei bereits geschwächten Fischen und stark belastetem Wasser auf. Die Symptome der Kiemenfäule sind unspezifisch. Häufig leiden betroffene Fische unter Atemnot. Ursache Die Kiemenfäule kann durch unterschiedlichste Bakterien und Pilze entstehen. Begünstigt wird die Krankheit durch oftmals schlechte Haltungsbedingungen oder auch Vorschädigungen, sodass der Pilz Branchiomyces problemlos angreifen kann. Je schlechter die Haltungsbedingungen und je stärker die Vorschädigungen, desto größer ist das Risiko , dass sich Pilzsporen auf den geschwächten Kiemen absetzen.
Behandlung Um die Fischkrankheit Kiemenfäule erfolgreich zu behandeln, sollte zunächst die Wasserqualität regelmäßig überprüft und verbessert werden. Aufgrund dessen sind sehr häufige Teilwasserwechsel erforderlich. Tipp: Sie können zudem auch das freiverkäufliche, äußerst wirksame Arzneimittel Tetra Medica FungiStop Plus verwenden, nachdem zuvor die Haltungsbedingungen verbessert wurden.
Tetra Medica FungiStop Plus
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5. Krankheit Flossenfäule

Symptome Bei der Fischkrankheit Flossenfäule handelt es sich um bakterielle Infektionen der Haut und an den Flossen, die sogar bis zum Abfaulen ganzer Flossen führen können. Zu Beginn der Krankheit lassen sich oft milchig weiße Flossenränder feststellen, die zudem nach und nach ausfransen. Die Basis der Flosse entzündet sich rot. Bei einem fortgeschrittenen Stadium kann dies sogar großflächig bis zum vollständigen Flossenverlust führen. Bakteriell infizierte Fische sondern sich vom Schwarm ab und zeigen eine gewisse Lethargie. Ursache Ob Flossenfäule ausbricht, hängt auch maßgeblich vom Immunsystem der Fische ab. Dieses kann z.B. durch schlechte Haltungsbedingungen oder auch Stress negativ beeinflusst werden und den Ausbruch der Krankheit begünstigen. Als Erreger der Flossenfäule findet man häufig Bakterien der Gattung Aeromonas, Pseudomonas und Vibrio oder auch sogenannte „Flexibakterien“.
Behandlung Um Flossenfäule effektiv zu behandeln, kann zunächst die Wasserqualität gemessen und muss verbessert werden. Auch die Umwelt- und Stressfaktoren sollten optimiert werden, um das Immunsystem der Fische zu stärken. Dies kann auch durch optimales Futter unterstützt werden, beispielsweise durch unsere hochwertigen Tetra Futter. Die Rezeptur des Futters wird kontinuierlich überprüft und optimiert, um die Gesundheit Ihrer Fische tagtäglich zu unterstützen. Tipp: Auch freiverkäufliche Mittel wie Tetra Medica GeneralTonic Plus oder auch Tetra Medica FungiStop Plus können helfen. Diese sind im Zoofachhandel zu kaufen.
Tetra Medica GeneralTonic Plus
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6. Krankheit „Schleimhauttrüber“ Hauttrüber

Symptome Als Hauttrüber werden im Allgemeinen Außenparasiten bezeichnet, die beispielsweise zu den Wimpertierchen (Ciliaten) und Geißeltierchen (Flagellaten) zählen. Eine häufige Art der einzelligen Hauttrüber sind die Wimpertierchen Chilodonella. Costia, ein typischer sogenannter Schwächeparasit, zählt zu den Geißeltierchen, die sich jedoch nur auf vorgeschwächte Fische setzen und sich auf ihnen massenhaft vermehren. Zu den Symptomen dieser Krankheit zählen häufig die verstärkte Schleimbildung (Schleimhauttrübung). Da die Parasiten auch die Kiemen befallen können und es auf diesen folglich verstärkt zur Schleimbildung kommt, leiden die Fische oftmals auch unter Atemnot. Ein Scheuern an den Einrichtungsgegenständen oder Schießen durch das Aquarium können ein weiteres Symptom darstellen. Bei fortschreitenden Erkrankungen kann es sekundär auch zu Entzündungen kommen, zum Beispiel auch zu bakteriellen Infektionen. Ursache Hauttrüber führen in der Regel nur dann zu Problemen, wenn die Fische vorab geschwächt sind. Grund hierfür können beispielsweise schlechte Wasserwerte sein, die beispielsweise durch fehlende Teilwasserwechsel, einen Überbesatz, Überfütterung oder Ähnliches zustande kommen können. Tipp: Teilwasserwechsel sollten regelmäßig durchgeführt werden. Um Ihre aktuellen und wichtigsten Wasserwerte bestimmen zu können, können Sie zum Beispiel den Tetra Test 6in1 nutzen. Mit diesem erhalten Sie schnell und einfach alle wichtigen Werte auf einen Blick. Zudem sollten die Filteranlage geprüft und die Haltungsbedingungen generell optimiert werden. Es könnte zum Beispiel der Fall sein, dass zu viele Fische zusammen in dem Aquarium gehalten werden oder eine falsche Vergesellschaftung zu einem unerwünschten Sozialstress führt. Diese Faktoren können dazu führen, dass die Fische gesundheitlich angeschlagen sind und von Hauttrübern befallen werden können. Behandlung Die Optimierung der Haltungsbedingungen ist eine der wichtigsten Handlungsmaßnahmen. Tipp: Gegen parasitäre Hauttrüber können die freiverkäuflichen Mittel Tetra Medica ContraIck und Tetra Medica General Plus eingesetzt werden. General Tonic kann besonders dann eingesetzt werden, wenn sich bakterielle Infektionen als Sekundärinfektionen ausbreiten. Die Mittel sind freiverkäuflich im Zoofachhandel erhältlich.

7. Krankheit „Neonkrankheit“

Symptome „Neonkrankheit“ ist ein Sammelbegriff, der sowohl die echte als auch die falsche Neonkrankheit beschreibt. Bei der echten Neonkrankheit handelt es sich um eine nicht behandelbare Erkrankung, bei der eine Infektion durch Sporentierchen (Sporozoen) vorliegt. Sie ist hoch ansteckend und besonders gefährlich, denn im Normalfall ist der Fischbestand dann kaum zu retten. Glücklicherweise tritt die echte Neonkrankheit nur sehr selten auf. Die falsche Neonkrankheit, die nicht nur bei Neons auftritt, kommt dagegen sehr viel häufiger vor. Die Fische zeigen dabei häufig Schleimhautprobleme, Entzündungen, generelle Farbveränderungen sowie Schwimmstörungen und sondern sich oftmals auch von dem Schwarm, der Gruppe, ab. Ursache Die falsche Neonkrankheit entsteht meist durch bakterielle Infektionen, oft in Verbindung mit einem Parasitenbefall. Und auch schlechte Haltungsbedingungen können eine Ursache für diese Fischkrankheit sein. Im Gegensatz zur echten lässt sie sich aber gut behandeln. Bei der echten Neonkrankheit dagegen findet eine Infektion mit dem Erreger, dem Sporentierchen, Pleistophora statt. Der Parasit wird über die Nahrung aufgenommen und gelangt dann über den Darm und die Blutbahn in die Muskulatur. Behandlung Die falsche Neonkrankheit ist gut behandelbar, indem zunächst die Haltungsbedingungen verbessert werden. Dies kann unter anderem durch regelmäßige Teilwasserwechsel erfolgen. Darüber hinaus sollte auf eine fischgerechte Haltung geachtet werden. Es ist derzeit leider noch nicht möglich, die echte Neonkrankheit, eine Pleistophora-Infektion, mit Arzneimitteln oder Medikamenten gänzlich zu bekämpfen. Tipp: Setzen Sie das freiverkäufliche Arzneimittel Tetra Medica GeneralTonic Plus ein, um Ihre Fische bei einer Neonkrankheit zu behandeln. Dieses ist im Zoofachhandel zu erwerben und sollte exakt nach Packungsbeilage verabreicht werden.

8. Krankheit Darmflagellaten

Symptome Im Darm von Fischen können unterschiedliche Geißeltierchen (Flagellaten) parasitieren. Besonders häufig sind amerikanische Buntbarsche (Cichliden) betroffen. Die Rolle der Darmbewohner ist noch nicht endgültig geklärt, allerdings steht außer Frage, dass ein Massenbefall abhängig von der Fischart große Probleme verursachen kann. Eine Folge von Darmflagellaten können Mangelerscheinungen sein, beispielsweise die sogenannte Lochkrankheit. In geringen Mengen sind die Parasiten allerdings nicht gefährlich. Befallene Fische sondern sich häufiger von dem Rest des Schwarms ab und zeichnen sich zudem durch ein ruckartiges, oftmals durch ein gar schießendes Schwimmverhalten aus. Zu den Symptomen zählen außerdem schleimiger, weißlicher Kot, Entzündungen in der Afterregion sowie häufig eine dunkle Färbung. Ursache Eine Ursache für Fischkrankheiten durch Darmflagellaten können schlechte Wasser- und Lebensbedingungen sein, die unter anderem auf eine falsche Vergesellschaftung, Umweltstress und auch Sozialstress zurückzuführen sind. Stress, gleich welcher Art, wirkt sich auch bei Fischen negativ auf die Gesundheit aus und erhöht die Gefahr, die Ausbreitung der Krankheit zu begünstigen. Um Darmflagellaten vorzubeugen, sollten gute Haltungsbedingungen gegeben sein. Auch hochwertiges Futter ist Grundlage für die gute Gesundheit der Fische. Bei täglichen Gesundheitskontrollen wird Ihnen auffallen, dass Fischarten unterschiedlich auf Darmflagellaten reagieren und unterschiedlich anfällig sind. Aufgrund dessen unterscheidet sich auch die Intensität von Fischart zu Fischart. Besonders anfällig für Darmflagellaten sind unter anderem Diskus und ostafrikanische Buntbarsche (Malawi Cichlide). Behandlung Um Darmflagellaten effektiv zu behandeln, sollten auf jeden Fall die Umwelt- und Haltungsbedingungen geprüft und verbessert werden. Führen Sie Teilwasserwechsel durch und prüfen und korrigieren Sie gegebenenfalls die Vergesellschaftung. Kommen die verschiedenen Arten gut miteinander aus oder scheuchen sich manche gegenseitig durch das Aquarium? In solch einem Fall sollte der Fischbesatz überprüft und gegebenenfalls getrennt werden. Häufig spielt innerartlicher Stress, vor allem bei Buntbarschen, eine besonders große Rolle und kann die Gesundheit negativ beeinflussen. Auch Darmflagellaten sollten unbedingt mit Arzneimitteln behandelt werden. Tipp: Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten gibt es im Zoofachhandel auch freiverkäufliche Mittel wie das Tetra Medica HexaEx. Dieses sollte genauestens nach der Dosierungsanleitung angewandt werden. Tetra Medica HexaEx eignet sich für die Bekämpfung von Hexamita, Spironucleus (Lochkrankheit) und anderen Geißeltierchen im Darm, die unter anderem auch die Lochkrankheit verursachen können.