Fische als Haustiere

Es kommt der Zeitpunkt, da wünscht sich jedes Kind ein eigenes Haustier. Denn Kinder lieben Tiere. Jedoch ist nicht immer jedes Tier für die Familie geeignet. So kann es vorkommen, dass Sie gerade die beliebten Haustiere wie Hunde oder Katzen nicht in der Wohnung des Vermieters halten dürfen oder jemand aus der Familie eine Tierhaarallergie besitzt. Doch zum Glück gibt es auch andere Tiere, die den Wunsch Ihres Kindes nach einem Haustier erfüllen können. Gerade Fische erfreuen sich als Haustiere einer immer größer werdenden Beliebtheit. Sie zählen zu den ältesten Wirbeltieren der Welt und bringen viele Vorteile mit sich.

Die Vorteile von Fischen

Besonders für Kinder sind Fische die idealen Haustiere, da sie durch die Tiere die Unterwasserwelt und zudem ein ganzes Ökosystem kennenlernen. Im eigenen Aquarium Zuhause können die Fische und ihre Verhaltensweisen unter Wasser ideal beobachtet werden. So ist es beispielsweise sehr spannend die Tiere bei der Fütterung zu betrachten und zu sehen wie sie auf die Nahrungsaufnahme freuen. Außerdem können Kinder viel über die unterschiedlichen Fische und ihre Bedürfnisse, wie beispielsweise die richtigen Wasserwerte und ihre Bedeutung lernen.

Beim Einrichten eines Aquariums kann Ihr Kind und können Sie natürlich auch der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. So ergeben sich gerade bei der Gestaltung der Unterwasserwelt unzählige Möglichkeiten ein Aquarium individuell zu gestalten. So können Sie beispielsweise die Farbe des Kieses, verschiedene Wasserpflanzen und Steine oder Skulpturen je nach Belieben frei wählen. Auch durch ein versunkenes Piratenschiff können Aquarien sowohl für Ihr Kind als auch für die Aquarium Fische spannend gestaltet werden.

Forscher des National Marine Aquarium in Plymouth haben zudem nachgewiesen, dass der Blick ins Aquarium und das Beobachten der Fische Stress reduzieren und das Wohlbefinden sowie die Konzentrationsfähigkeit fördern kann. Besonders sehr aktiven Kindern können Aquarien helfen, ruhiger zu werden. Darüber hinaus sind Fische im Gegensatz zu anderen Haustieren deutlich pflegeleichter und damit auch für Anfänger gut geeignet. Wichtig ist dabei natürlich eine artgerechte Haltung der Fische, um ihnen ein langes und glückliches Leben zu ermöglichen. So lernt Ihr Kind schon im frühen Alter, Rücksicht zu nehmen und ein Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.

Das richtige Aquarium wählen

Vor der Anschaffung der Fische sollten Sie sich zunächst über die genauen Bedürfnisse der Tiere informieren. Generell ist es sinnvoll sich vorher eine aquaristische Grundlage anzueignen, um zu wissen worauf es bei einem Aquarium ankommt. Denn Aquarium, Pflanzen und Fische müssen aufeinander abgestimmt sein. Daher ist es erforderlich sich im Vorwege zu überlegen, welche Fische Sie gerne halten möchten und das Aquarium in einer entsprechenden Größe zu wählen. Gerade für Anfänger gibt es die sogenannten Starter-Sets, die den Einstieg in die Aquaristik erleichtern. Hier erhalten Sie häufig ein Aquarium mit einer entsprechenden Pumpe, Filtermaterialien sowie etwas Futter.

Im Idealfall sollten Sie versuchen den natürlichen Lebensraum der Tiere nachzustellen, indem Sie einen passenden Bodengrund und Pflanzen in das Aquarium einbringen. Vor allem Pflanzen sind für die Haltung der Tiere wichtig, da sie den Fischen Sauerstoff liefern und zu einem gewissen Teil etwaige giftige Stoffe aus dem Wasser ziehen können. Die weitere Dekoration des Aquariums mit Hilfe von Steinen, Wurzeln oder Skulpturen können Sie wie bereits erwähnt individuell auswählen.

Auf die richtige Vergesellschaftung achten

Fische gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Farben und strahlen dadurch eine große Faszination aus. Bei der Einbringung der Fische ist natürlich auch auf eine artgerechte Vergesellschaftung der Tiere zu achten. Nicht alle Arten verstehen sich untereinander. Daher sollten Sie bei der Wahl der Fische idealerweise Tiere nehmen, die unterschiedliche Beckenregionen bewohnen. So gehen sich die Tiere größtenteils aus dem Weg und können friedlich zusammen leben. Andernfalls kann es passieren, dass sich die Fische gegenseitig stressen. Daher sollten Sie bei der Vergesellschaftung nicht nur darauf achten, dass sich die Tiere untereinander verstehen, sondern auch, dass sie die gleichen Ansprüche an ihre Umgebung stellen. Vor allem für Anfänger eignen sich Arten wie Goldfische, Guppys, Barben, Mollys oder Regenbogenfische besonders gut.

Die Pflege ist auch bei Fischen notwendig

Wie bereits erwähnt, sind Fische deutlich pflegeleichter als andere Haustiere. Jedoch benötigen auch sie ein gewisses Maß an Pflege und Zuwendung, nachdem Sie das Aquarium eingerichtet und die Fische eingesetzt haben. So gehört wie bei jedem Haustier natürlich die tägliche Fütterung zum Pflegeplan dazu. Daneben ist es auch erforderlich die Wasserwerte wie beispielsweise den pH-Wert regelmäßig zu überprüfen, um einer Verschlechterung der Wasserqualität rechtzeitig vorzubeugen. Da Fische über ihre Kiemen in direktem Kontakt mit dem Wasser stehen ist eine gute Wasserqualität unerlässlich. Daher sollten Sie regelmäßige Teilwasserwechsel durchführen, um für eine entsprechende Hygiene zu sorgen. Darüber hinaus sollten auch Futterreste und evtl. abgestorbene Pflanzenteile aus dem Wasser entfernt werden.

Mit diesen einfachen Maßnahmen ermöglichen Sie Ihren schwimmfreudigen Haustieren dann ein langes, schönes Leben in Ihrem Zuhause.

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