Aquascaping

Was ist Aquascaping?

Nicht nur ein mit Fischen besetztes klassisches Aquarium ist schön anzusehen, sondern auch Pflanzenaquarien mit Schnecken oder Garnelen können bei einer entsprechenden Gestaltung wahre Hingucker sein. Die Gestaltung bzw. das Nachbilden von ästhetischen Landschaften unter Wasser wird als Aquascaping bezeichnet. Dieser Trend des Aquascapings wird in der Aquaristik immer beliebter, sodass mittlerweile schon richtige Wettbewerbe rund um das Thema entstanden sind.

Zurückzuführen ist diese besondere Art der Aquariengestaltung auf den japanische Naturfotografen und Aquariendesigner Takashi Amano. Durch seine eindrucksvollen Naturaquarien hat er das Aquascaping entscheidend geprägt. Der Unterschied zur klassischen Aquaristik liegt beim Aquascaping auf der strukturierten Gestaltung der Aquarien, den sogenannten Layouts.

Die Natur als Inspirator

Beim Aquascpaing spielt vor allem die Optik des Aquariums eine Rolle. Dabei dient die Natur oberhalb der Wasserfläche als Inspiration für die Aquascaping Layouts unter Wasser. Häufig versuchen Aquascaper dabei bestimmte Naturmotive bzw. Szenen aus der Natur, wie Waldgebiete, Gebirgsketten oder Hügellandschaften, nachzustellen. Zum Bau dieser Landschaften werden vor allem echt Pflanzen, Steine, Wurzeln und Höhlen verwendet. Deshalb wird Aquascaping oft auch als Unterwassergärtnern bezeichnet. Beim Aquascaping gibt es verschieden Formen, von reinen Pflanzenaquarien über Aquarien mit einem Garnelenbesatz bis hin zu kleinen Fischen, die in das Aquarium eingebracht werden.

Die Erstellung eines Aquascapes

Bevor Aquascaper mit der Einrichtung des Aquariums beginnen, entwickeln sie zunächst ein genaues Konzept zur Gestaltung. Erst danach beginnt die konkrete Umsetzung. Zunächst muss der richtige bzw. gewünschte Bodengrund in das Aquarium eingebracht werden. Hierbei kann durch einen Substratanstieg eine Tiefenwirkung geschaffen werden, die optisch das Aquarium aufwertet. Anschließend können Sie sich über die genaue Aufteilung des Aquariums Gedanken machen. Dabei findet beim Aquascaping in der Regel der sogenannte Goldene Schnitt Anwendung. Dabei handelt es sich um ein Teilungsverhältnis, das bestimmt wie das Aquarium am besten aufgeteilt werden kann, um einen optisch harmonischen Aufbau zu erreichen. Ein Klassiker ist beispielsweise das Drittel vom Bild Himmel ist.

Neben der Aufteilung des Aquariums kommt es vor allem auch auf die Hardscapes an. Gemeint sind hiermit harte Landschaftsmaterialien, wie die richtige Wahl an Steinen und Wurzeln. Dabei sollte am besten immer nur eine Gesteinsart und eine Holzart verwendet werden. Eine weitere Regel beim Aquascaping besagt, dass es optisch ansprechender ist eine ungerade Anzahl an Steinen zu verwenden. Besonders bei der Einbringung von Wurzeln muss darauf geachtet werden, dass dieses vorher gewässert werden, da es ansonsten zu einem Auftrieb der Wurzel beim Einfüllen des Wassers ins Aquarium kommen kann.

Im Anschluss an das Einbringen der Hardscapes folgen die sogenannten Softscapes, bei denen es sich um die verschiedenen Pflanzen handelt. Hier können die unterschiedlichsten Pflanzen von Stängelpflanzen bis zu Moosen oder Farnen eingebracht werden, um die gewünschte Landschaft bzw. das gewünschte Kunstwerk entstehen zu lassen. Es gibt auch Formen, bei denen nicht mehr als drei verschiedene oder sogar nur eine einzige Pflanzenart eingebracht wird. Mit Hilfe der Softscapes bzw. Pflanzen geht es auch darum die Technik, ohne die ein Aquarium nicht auskommt, möglichst gut zu verstecken, um den Fokus nicht zu verlieren. Insgesamt soll beim Aquascaping ein harmonisches aber gleichzeitig auch dynamisches Bild entstehen.

Der Unterschied zur klassischen Aquaristik

Beim klassischen Einrichten von Aquarien wird kaum ein Fokus auf die Hardscape-Elemente gesetzt. Hier werden vor allem Wasserpflanzen eingesetzt, um die positiv auf die Wasserqualität einzuwirken und um den Fischen Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten zu bieten. Beim Aquascaping ist genau das Gegenteil der Fall. Hier wird der Fokus vor allem auf Steine und Wurzeln gesetzt, die den Blick auf sich lenken sollen. Dies zeigt insgesamt die Vielseitigkeit der Aquaristik, die es jedem ermöglicht der Kreativität freien Lauf zu lassenhinsichtlich der Gestaltung von Aquarien.

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